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http://ecosia.org/ – Die grüne Suchmaschine Die grüne Suchmachine. Möchten Sie einen Beitrag zum Schutz des Regenwaldes leisten? Kaum hat man einen Gartenteich angelegt, schon finden sich die verschiedensten Tiere ein und belegen das Wasser. An flachen Stellen nehmen gerne Kohlmeisen und andere Singvögel ein Bad – das Wasser spritzt nur so. Auch Libellen wie die Plattbauch-Libelle gehören mit zu den ersten Gästen. Unter Wasser lauert die Larve mit ihren gewaltigen Mundwerkzeugen auf Beute. Die Jüngsten fressen zunächst Einzeller, später nehmen die Larven Kleinkrebse, Wasserinsekten aller Art und auch Kaulquappen sind auf dem Speiseplan der Libellen-Larve. Wenn die Larve dann völlig erwachsen ist, stellt sie die Nahrungsaufnahme ein. Dann, in den frühen Morgenstunden, kriecht sie an einem Pflanzenstengel aus dem Wasser heraus. Die Larvenhaut platzt am Rücken auf – und die fertige Plattbauch-Libelle schlüpft in einer bis zu zwei Stunden dauernden Prozedur heraus. Auch Bergmolche wandern dem Teich zu. Das Weibchen versteckt zur Laichzeit in mühsamer Arbeit ihre Eier einzeln in eingeknickten Blättern von Wasserpflanzen, während das Molch-Männchen mit dem leuchtend orangen Bauch auf Patrouille ist. Das schöne ist, Molche laichen in jedem Teich oder Tümpel, sofern er nicht zu stark von Fischen besetzt ist. Falls Fische im Teich sind, legt man sinnvollerweise eine Zone zum Laichen an, zu der Fische keinen Zugang haben. Ein weiterer Lurch der den Gartenteich besiedelt, ist der Wasserfrosch. Er lebt während des ganzen Sommers in Wassernähe und sonnt sich auch gerne am Wasserrand.
Pflanzen der Seerosenzone Seerosen (Nymphaea). Sie, die dieser Zone den Namen gab, sind die Krönung des Gartenteiches. Sie bringen mit Ihren Blüten Farbe auf das Wasser, untermalt vom Grün der dekorativen Blätter. Unser Seerosensortiment stammt aus Kreuzungen verschiedener Wildformen und Hybriden. Die Farbpalette reicht vom reinen Weiß über hellstes Rosa bis zum dunklen Rot. Andererseits brachten Einkreuzungen von gelben Sorten verschiedene orange oder kupfrige Tönungen in das Sortiment. bei ihnen ist ein Elternteil die mexikanische Seerose, die bei uns nur bedingt winterhart ist. Dies ist auch der Grund dafür, dass die meisten gelben und orange-/kupferfarbigen nicht ganz so winterhart sind wie die anderen Hybriden. Die meisten der weißen und rosa bis roten Sorten sind voll winterhart und können in der Winterruhe ohne Probleme einfrieren. Über mangelnde Winterhärte werden bei den entsprechenden Sorten genauere Angaben gemacht.
Seerosen sollen höchstens ein Drittel eines Teiches abdecken, damit das Wasser seine Wirkung behält. Wenn nachfolgend eine Einteilung der Seerosensorten nach Teichtiefen erfolgt, so unter der Voraussetzung, dass je Teich zwei bis drei Seerosen desselben Typs gepflanzt werden. Die Angabe der Tiefe ist wichtig, weil starkwachsende Seerosen sonst die Blätter über das Wasser heben und die Blüten dazwischen verschwinden. Seerosen, die unter Farben im Handel verkauft werden, sind meistens starkwachsende Sorten für tiefen Wasserstand. Fragen Sie den Verkäufer nach dem Sortennamen, damit Sie mit Hilfe der Sortimentsaufstellung nachprüfen können, ob Ihr Gartenteich und die Ansprüche der Sorte übereinstimmen. Die folgende Aufstellung der Seerosensorten ist zwar nicht vollständig – es gibt weit mehr als 200 Sorten -, aber das in Deutschland allgemein erhältliche Grundsortiment ist darin enthalten. Seerosen sollten möglichst sonnig stehen. Nur spärlich blühen sie im Halbschatten. Erstaunlich ist das “Zeitgefühl”, welches die Seerosen haben. Es gibt eine Menge Sorten, die ihre blüten nur von zehn bis sechzehn Uhr geöffnet halten. Einige Sorten haben aber länger geöffnet, so dass man sie nicht nur sonntags zu sehen bekommt, sondern auch noch nach Feierabend. Von Juni bis September ist jedoch die Hauptblütezeit der Seerosen. Wie schon in einigen anderen Abschnitten erwähnt mögen Seerosen kein bewegtes Wasser. In der Natur kommen Sie meist in stehenden oder sehr langsam fließenden Gewässern vor. Pflege der Seerosen Noch etwas zur Pflege der Seerosen. Wenn der Standort und die Bodenverhältnisse stimmen, können Seerosen etliche Jahre ungestört stehen. Die absterbenden Blätter können leicht abgefischt werden. Nötig ist dies nur im Herbst, wenn sehr starke Horste viel Blattmasse gebildet haben und diese bei Frost auf einmal abstirbt. Solche starken Horste bilden sich nach einigen Jahren und sind ein Zeichen dafür, dass wir den Stock teilen müssen. Dies sollte möglichst im Frühjahr gemacht werden und ist eine anstrengende, schwere Arbeit. Dabei werden nur einige wenige Triebspitzen der Pflanze wieder gesetzt. Oder aber der Stock wird mit dem Spaten vorsichtig geviertelt oder gar geachtelt, ein Viertel oder Achtel wird stehen gelassen und der Rest vorsichtig herausgelöst. Dies ist oft einfacher, als den ganzen Stock herauszunehmen! Aufstellung – Seerosensorten Seerosen die stark wachsen: Sie sind geeignet für mittlere und große Teiche ab ca. 30 m² und einer Wassertiefe ab 60 (80)-120 cm und tiefer. Der Platzbedarf einer solcher Pflanze beträgt ca. 2-4 m².
Allgemeines Der Winter ist Ruhezeit. Die Tiere und Pflanzen sollten in dieser Zeit nicht gestört werden! Hacken Sie keine Löcher in das Eis, es könnte auch in die Folie gehen! Außerdem werden die Fische unruhig und verbrauchen erheblich mehr Sauerstoff. Aus dem gleichen Grund sollte auf dem Teich auch nicht Schlittschuh gelaufen werden! Pflanzenschnitt Pflanzen im Uferbereich sollten nciht vor dem Frühjahr geschnitten werden. Sie bieten Unterschlupf für Insekten und andere kleintiere. Außerdem haben viele von ihnen auch im Winter einen Zierwert. Beispielsweise verschiedenste Gräser wie das ‘Rosa Pampasgras’ oder ‘Pampasgras Evita. Abbildung: Rosa Pampasgras Laubfall Einige Blätter im Teich schaden nicht. Sollten aber viel Laub oder gar grüne Blätter in den Teich fallen können, so muß dies durch ein Netz verhindert werden. Dadurch dass der Teich schnell mit Blättern und Geäst voll wird, welche siche absetzen, anfangen zu faulen, Schlamm und Faulgase bilden, wird der Sauerstoffhaushalt des Teiches gestört. Sie werden sich wundern wie schnell ein Teich kippen kann. Verhindern Sie dies, indem Sie ein Netzt über den Teich spannen und das Laub davon abhalten in den Teich zu gelangen. Sauerstoff Die Sauerstoffversorgung des Teiches gilt oft als problematisch. Dies wird sie für Tiere aber nur, wenn:
Luftpumpem sind im Teich nicht zu empfehlen. Sie reißen das 4 °C warme Bodenwasser nach oben, wo es weiter abkühlt. Dadurch wird einer weiteren Vereisung Vorschub geleistet. Wenn unbedingt zusätzlich Sauerstoff zugeführt werden soll, dann nur mit einem Wasserstoffperoxid-Katalysator (Oxidator). Dieser wird in das Wasser gehängt und gibt langsam, aber stetig Sauerstoff ab. Siehe hierzu Söchting Oxydator W. Der Oxydator W ist ein Gerät zur Sauerstoffversorgung von Kleingewässern, das sinnvoll bis 4.000 Liter eingesetzt werden kann. Für größere Teiche oder Gewässer (bis etwa 20.000 Liter) kann man ganz einfach mehrere dieser Behälter in den Teich oder das Gewässer hängen. Durch die Sauerstoffversorgung des Oxidators im Teich wird zum einen die Wasserqualitätverbessert und zum anderen werden zahlreiche Giftstoffe unschädlich gemacht und zwar schonend für die Tiere und ohne die Nachteile einer Luftpumpe. Einsetzbar ist dieser Oxidator (Wasserstoffperoxid-Katalysator) auch im Sommer. Denn er ist zudem auch gegen Algen wirksam. Außer dem gewöhnlichen Sauerstoff, der an der Spezialkeramik des Eimers erzeugt wird, verbleiben auch geringe Mengen an Wasserstoffperoxyd im Wasser. Dieser Sauerstoffträger diffundiert rund 400 mal schneller als gewöhnlicher Sauerstoff und gelangt so auch gut in den Bodengrund. Dies ist sehr Wirksam gegen die Bildung von Faulgasen die durch die Zersetzung von Biomaterial entstehen. Es wird also die Entstehung von Faulgasen verhindert, ohne dass Tiere die im Untergrund Winterschlaf halten gestört werden. Faulgase. Sie entstehen trotz eingesetzter Oxidatoren und sollten entweichen können (Atmungsgase). Eisfreihalter helfen hier aus. Erschwinglich und ohne den Nachteil einer Luftpumpe ist dieser Eisfreihalter: Eisfreihalter 5054054 Frostschutz Empfindliche Pflanzen sollten gegen strengen Frost vor Einbruch des Winters geschützt werden. Dort wo es möglich ist, wird mit Laub abgedeckt (10-20 cm stark). Damit der Wind das Laub nicht verweht, muss es mit einigen Zweigen noch abgedeckt werden. Styropor-Platten (ca. 5 cm stark) eignen sich zum Schutz von Pflanzen unter dem Wasserspiegel, wenn sie auf dem Wasser schwimmen und eine Fläche von ca. 1 m² abdecken. Sie müssen aber verankert werden, damit der Wind sie nicht abtreibt. Bewährt hat sich die Verwendung von vier Platten (50 x 100 x 2,5 cm), die kreuzweise übereinander gelegt und verbunden werden. Allgemeine Pflege Im Frühjahr sollte einmal durch den Teich durchgegangen werden, um all die abgestorbenen Pflanzenreste zu entfernen. Dabei werden auch alle Pflanzen, die zu groß geworden sind, geteilt und neu gepflanzt. Gräser und andere Pflanzen, die sich stark verbreiten oder überhandnehmen, werden entfernt. Trübes Wasser Oft trübt sich im Frühjahr das Wasser. Das kommt von kleinsten Algen, die bei bestimmten Wassertemperaturen sehr stark wachsen. Hierauf mit einem Wasserwechsel zu reagieren ist falsch, denn diese Schwebealgen werden bald wieder verschwinden. Sauerstoff Wenn unbedingt zusätzlich Sauerstoff zugeführt werden soll, dann im Sommer mit einer Luftpumpe oder einem Wasserspiel oder mit einem Wasserstoffperoxid-Katalysator (Oxidator). Dieser wird in das Wasser gehängt und gibt langsam, aber stetig Sauerstoff ab. Siehe hierzu Söchting Oxydator W. Der Oxydator W ist ein Gerät zur Sauerstoffversorgung von Kleingewässern, das sinnvoll bis 4.000 Liter eingesetzt werden kann. Für größere Teiche oder Gewässer (bis etwa 20.000 Liter) kann man ganz einfach mehrere dieser Behälter in den Teich oder das Gewässer hängen. Durch die Sauerstoffversorgung des Oxidators im Teich wird zum einen die Wasserqualitätverbessert und zum anderen werden zahlreiche Giftstoffe unschädlich gemacht und zwar schonend für die Tiere und ohne die Nachteile einer Luftpumpe. Im Sommer eingesetzt, ist der Oxidator vorallem auch wirksam gegen Algen. Außer dem gewöhnlichen Sauerstoff, der an der Spezialkeramik des Eimers erzeugt wird, verbleiben auch geringe Mengen an Wasserstoffperoxyd im Wasser. Dieser Sauerstoffträger diffundiert rund 400 mal schneller als gewöhnlicher Sauerstoff und gelangt so auch gut in den Bodengrund. Dies ist sehr Wirksam gegen die Bildung von Faulgasen die durch die Zersetzung von Biomaterial entstehen. Wichtig für Teichpflege im Winter: Es wird die Entstehung von Faulgasen verhindert, ohne dass Tiere die im Untergrund Winterschlaf halten gestört werden. Wasserwechsel Jeder Wasserwechsel ist eine Störung im ökologischen Gleichgewicht des Teiches und sollte daher tunlichst vermieden werden. Muß der Teich ausgepumpt werden, um übergroße Mengen an Fischen und Schlamm zu entfernen, sollte so viel Wasser wie möglich gesammelt werden, um es beim Füllen wieder zu verwenden. Dadurch bildet sich das biologische Gleichgewicht im Teich wieder besser und auch schneller.
Nachpflanzen Im Frühjahr ist die beste Zeit, eingegangene Pflanzen zu ersetzen oder andere Pflanzen auszutauschen. Fische Solange im Frühjahr das Wasser noch kalt ist, kann der Fischbestand etwas besser reduziert werden. Wenn Fische im Winter erkrankt sind, müssen sie abgefischt werden, bevor der gesamte Bestand angesteckt wird. Algen Fadenalgen müssen abgefischt werden. Durch Regenwasser das können Sie das Nährstoff- und Kalkangebot in Ihrem Teich verringern. Ein Büschel Stroh (wenn möglich Gerstenstroh) ins Wasser hängen. Bei größeren Teichen auch zwei oder drei Büschel. Rückschnitt Stark wachsend, in den Teich schwimmende Pflanzen sollten zurückgeschnitten werden. Seerosen Zu große Seerosen im Frühjahr oder spätestens im Frühsommer teilen. Zu spät geteilte Seerosen können eingehen. Blattläuse mit scharfem Wasserstrahl abspritzen Stark mit Seerosenkäfern (mehr über Seerosekäfer) besetzte Blätter müssen entfernt werden, bevor sie absterben.
Anhand von Problemen und Fragen, die immer wieder bei Teichberatungen auftreten, sollen hier einige Ratschläge gegeben werden, damit der eigene Teich keine Enttäuschung bereitet. Teich im Schatten Seerosen bringen im Schatten nur Blätter und blühen nicht. Daher lassen sich nur schattenverträgliche Sumpf- und Wasserpflanzen verwenden. Außerdem frieren Teiche tiefer durch als in der Sonne. Teich im Halbschatten Es gibt ein oder zwei Seerosensorten, wie zum Beispiel ‘Pöstlingsberg’, die auch mit etwas weniger als acht Stunden Sonne auskommen und im Halbschatten noch einige Blüten bringen. Teich in der Sonne Das ist natürtlich optimal! Bei sehr nährstoffreichem Wasser haben Sie in der ersten Zeit verstärkte Algenbildung. Später dann keine Probleme. Teich unter oder zwischen Bäumen Auf zwei Gefahren muss geachtet wenn Sie Ihren Teich unter oder zwischen Bäumen platzieren! Erstens bringen Bäume Laubabfall. Das Laub zersetzt sich im Wasser und entzieht dabei diesem sehr viel Sauerstoff. Unter ungünstigen Umständen kann der Teich dann umkippen. Die zweite Gefahr besteht darin dass die Wurzeln der Bäume in den Teich eindringen können, z.B. bei Verwendung von Lehm und anderen nicht wurzelfesten Teichabdichtungen. Dabei ist nicht nur mit möglichen Undichtigkeitsstellen zu rechnen, die aber meist nicht so dragisch sind, viel schlimmer ist eher der Wasserentzug durch die Bäume. Eine Birke beispielsweise, benötigt pro Tag ungefähr einen halben Kubikmeter Wasser! Bauen Sie also eventuell einen Wurzelschutz mit ein. Betonteiche Betonteiche sollten nun repräsentativen Anlagen, möglichst an Bauwerke gebunden, angelegt werden. Der Bau ist sehr schwierig und nachträgliche Änderungen sind schlecht zu realisieren. Betonteiche sind natürlich Wurzelfest. Fertigteiche Fertigteiche sind gut für kleine Gärten und lassen sich schnell Einbauen. Größen und Formen gibt es zwar in verschiedenen Ausführungen, sind jedoch begrenzt. Manche Hersteller bieten auch kombinierbare Formen an, welche zusammen eine größere Form bilden. Fertigteiche sind ebenfalls Wurzelfest. Folienteiche Folienteiche sind leicht zu verarbeiten und sind in Größe und Form sehr variabel. Folienteiche sind Wurzelfest. Ton- oder Lehmteiche Bei Ton- oder Lehmteichen sind nur sehr flache Uferneigungen möglich. Daher sollten diese Teiche einen entsprechende Größe haben um frostfreie Wassertiefen zu erreichen. Für einen Ton- oder Lehmteich benötigen Sie einen großen Garten. Wurzelschutz ist hier nötig. Kleine Teiche Außer bei Fertigteichen kann keine frostfrei Tiefe erreicht werden. Mindestmaße für einen frostfreien Folienteich sind 3,5 x 4,0 m, für einen Ton- oder Lehmteich sind es 7,5 x 8,0 m! Flache Teiche (Wassertiefe ca. 30-50 cm) Flache Teiche sind Kinderfreundlicher da sie nicht so tief sind. Fische und Frösche können jedoch darin nicht überwintern. Frostfreie Teiche (Wassertiefe ca. 60-90 cm) Die Mindesttiefe beträgt in sonniger Lage 60 cm, im Schatten 80-90 cm. Wirbeltiere können in einen solchen Teich gut überwintern. Tiefe Teiche (Wassertiefe ca. 90-120 cm) Müssen nicht sein, jedenfalls nciht in Mitteleuropa. Wenn Sie sich für einen solchen Teich entscheiden, dann nur ab Größen über 10 x 10 m bei Folienteichen bzw. 15 x 15 m bei Ton- oder Lehmteichen. Bei kleineren sehr tiefen Teichen gibt es eine starke Temperaturschichtung mit entsprechend später Seerosenblüte.
Zierteiche Im Gegensatz zum Naturteich sind Zierteiche meist mit einer Plastik oder Skulptur verbunden und wenigen oder gar keinen Pflanzen, aber oft mit Zierfischen besetzt. Sollte ein Wasserspiel eingesetzt werden, können keine Seerosen gedeihen. Naturnahe Teiche Naturnahe Teiche sind für jeden Garten gut geeignet. Da sich in solchen Teichen meist schnell ein ökologisches Gleichgewicht entwickelt, ist wenig Pflege notwendig. Feuchtbiotope Echte Naturteiche und Feuchtbiotope lassen nur in großen Gärten erstellen, da nur dort genügend Platz und Schutz vorhanden sind, damit sich die Tier- und Pflanzenwelt ungestört entwickeln können. Teiche in Hanglage Teiche in Hanglage sind etwas schwieriger. Es gibt aber gute Möglichkeiten, die mit eine wenig Geschick zu verwirklichen sind (siehe Der Teich in Hanglag). Bachläufe Bachläufe sind sehr reizvoll und lassen sich in hängigem Gelände mit einem Wasserfall kombinieren (siehe Der Bachlauf). Insekten Für Insekten braucht man nicht zu sorgen. Insekten fliegen sehr bald zu. Die meisten sind nützlich oder unschädlich. Steckmücken stellen kein Problem dar, da diese schnell durch andere Insekten unterdrückt werden (siehe Insekten). Fische Fische müssen nicht unbedingt sein! Gründelnde Fische trüben das Wasser. Bis auf wenige Fischarten vermehren sie sich sehr stark! Hier ist Vorsicht geboten! Mehr über fischgerechte Teiche siehe Fische im Teich. Amphibien Amphibien wandern von selbst zu. Tiere oder deren Laich darf man aufgrund von Artenschutz nicht aus der Natur entnehmen! Wasserpflanzengärtner können manchmal helfen. Für Amphibien sollte man eine Abtrennung für fischsichere Ablaichmöglichkeiten schaffen. Wasservögel Wasservögel sind schön, aber: Vorsicht vor Enten! Sie können in kürzester Zeit eine Pflanzung zerstören. Weitere Entscheidungshilfe Eine weitere Entscheidungshilfe zum Bau eines Gartenteiches: Der Gartenteich ist ideal für den”faulen” Gartenbesitzer! Denn dort, wo Wasser ist, muss kein Rasen gemäht werden. Auch das Unkrautjäten entfällt weitestgehend. Der Aufwand für die Pflege des Teiches selbst ist sehr gering (siehe Arbeitskalender). Hydrosilteich
Pflanzen im und um den TeichDie Seele des Gartenteichs sind seine Pflanzen. Sie bringen nicht nur Schönheit, sondern auch Leben in den Teich, denn sie spielen zum Beispiel eine lebenswichtige Rolle für die Tierwelt des Teiches. Voraussetzung für die richtige Bepflanzung aber ist, die Kunst des Wassergärtnerns ein wenig besser kennenzulernen. Und der Weg zum Erfolg beginnt bereits bei der Pflanzenauswahl. Wenn man über die Pflanzenwelt im Teich spricht, so muss auf die große Vielfalt der einzelnen Lebensbereiche eingegangen werden. Wir finden Wassertiefen bis zu 1 m und mehr. Dort herrschen natürlich andere Lebensbedingungen für die Pflanzen als im flachen Wasser oder im feuchten Ufergebiet. - Die Seerosenzone (1) mit Schwimmblatt-und Unterwasserpflanzen (siehe Pflanzenportraits), die den Tiefenbereich von (40) 50-100 (120) cm unter dem Wasserspiegel umfaßt. - Darüber liegt die Flachwasserzone (2) von (50) 40-10 cm unter dem Wasserspiegel, in der die Pflanzen (siehe Portraits) zum großen Teil schon über den Wasserspiegel wachsen. - Daran schließt sich der Wasserrand mit der Sumpfzone (3) an. Dieser Bereich der sumpfigen Zone umfaßt praktisch den Spülsaum und den Schwankungsbereich des Wasserspiegels von 10 cm unter bis 10 cm über den normalen Wasserspiegel (siehe Pflanzenportraits). - Der darüberliegende Bereich des Ufers, der auch bei stärkstem Regen nicht überflutet wird, aber immer Verbindung zum Wasser (Grundwasser) hat und innerhalb der Teichabdichtung liegt, wird Feuchtzone (4) genannt (Pflanzenportraits). - Außerhalb des Teiches bildet dann die Gartenzone (5), in der ganz normale Stauden und Gehölze wachsen, den Rahmen der Teich-Anlage (Pflanzentabellen).
Pflanzen der SeerosenzoneSeerosen (Nymphaea). Sie, die dieser Zone den Namen gab, sind die Krönung des Gartenteiches. Sie bringen mit Ihren Blüten Farbe auf das Wasser, untermalt vom Grün der dekorativen Blätter. Unser Seerosensortiment stammt aus Kreuzungen verschiedener Wildformen und Hybriden. Die Farbpalette reicht vom reinen Weiß über hellstes Rosa bis zum dunklen Rot. Andererseits brachten Einkreuzungen von gelben Sorten verschiedene orange oder kupfrige Tönungen in das Sortiment. bei ihnen ist ein Elternteil die mexikanische Seerose, die bei uns nur bedingt winterhart ist. Dies ist auch der Grund dafür, dass die meisten gelben und orange-/kupferfarbigen nicht ganz so winterhart sind wie die anderen Hybriden. Für manch einen Gartenfreund mag es ein Greuel sein, wenn das “Gartenbiotop” mittels einer Folie hergestellt wird, obwohl sich weder Tiere noch Pflanzen daran stören. Ein “natürlicher” Gartenteich kann auch mit natürlichen Mitteln erstellt werden! Hierbei kommen dann vorwiegend Mineralien für die Abdichtung des Teiches in Frage. Als Abdichtungsmaterialien stehen dann Ton oder Lehm (siehe Ton- und Lehmteich), Tonminerale in Pulverform (siehe Hydrosil-, Pulver- oder Bentonitteich) und als Dichtungsmatten und schließlich Dichtolit zur Verfügung.
Der Ton- und Lehmteich Der Tonteich und Lehmteich hat den größten Bekanntheitsgrad und wurde auch schon zu Zeiten gebaut, als es noch keine Folien gab. Lehm zur Teichabdichtung ist also gar nicht so neu, wie eigentlich von den meisten angenommen wird. Beim Bau eines Teiches aus Ton oder Lehm für den Ziergarten sind Dinge zu beachten, die aus dem “natürlichen” Teich doch wieder ein künstliches Produkt machen. Um nämlihc wirklich klares Teichwasser zu bekommen, muss die Ton- oder Lehmdichtung mit einem Geovlies abgedeckt werden. Dieses filtert die Tonbestandteile gegen das Wasser ab und schützt die Dichtungsschicht vor Schäden. Dieses Geovlies muß dann noch mit einer Sand-/Kiesschicht von 15-20 cm abgedeckt werden. Rechnet man nun die nötigen Schichtstärken zusammen (15 cm gestampfter Ton oder Lehm plus mindestens 15 cm Deckschicht aus Sand und Kies, das Geovlies braucht man hier nicht berücksichtigen), so sind das mindestens 30 cm zusätzlicher Aushub im Vergleich zum Folienteich. Weiterhin bestimmt der Schüttwinkel des Kieses die Teichform. Dieser Winkel sollte auf keinen Fall steiler als 30 cm auf einen Meter sein, da der Kies bei steilerem Gefälle ins Rollen kommen kann. Dies bedeutet bei einer Wassertiefe von 90 cm, dass der Teich nach jeder Seite mindestens 3 m bis zum Rand steigen muss. Wird zu diesen 3 m Steigung noch 1,5 m Platz für die Seerosen auf dem Teichboden und 1 m für die Uferzone dazugerechnet, so muss der Teich einen Mindestdurchmesser von 8,5 m haben. Natürlich ist ein größerer Teich immer ökologisch günstiger als ein kleiner. Aber oft bestimmt die Gartengröße die Größe des Teiches. Im Beitrag über den Bau eines Ton- oder Lehmteiches finden Sie Vorschläge, die mit einem Trick auch hier nohc helfen. Bei beschränkten Platzverhältnissen kann nämlich auch ein “halber Tonteich” gebaut werden. Der Hydrosilteich (Pulverteich) Eine andere natürliche Methode einen Teich abzudichten, ist die Verwendung von Hydrosil. Beim Hydrosilteich (Bentonitteich) wird ebenfalls ein Tonmineral verwendet, welches ein hohes Quellvermögen besitzt und dadurch im Boden eine Wasserdichte Schicht bildet. Der Bau eines solchen Teiches ist etwas günstiger als Bau eines Tonteiches, da die Dichtungsschicht dünner als beim Tonteich sein kann. Dafür ist aber die Abdeckung der Pulverschicht wieder aufwendiger, so dass letztendlich nur 5-10 cm Schichtstärke im Vergleich zum Ton- oder Lehmteich gespart werden. Da die oberste Deckschicht auch wieder aus Kies besteht und weil das Ausbringen des Dichtungsmittels es nicht anders erlaubt, kann auch hier, wie beim Ton- oder Lehmteich, nur mit einer Steigung von 30 Prozent gearbeitet werden. Daher muss auch der Hydrosilteich einen Mindestdurchmesser von 8,5 m haben wie der Ton- oder Lehmteich. Der Bau eines Hydrosilteiches wird im Bereich Praxis – Hydrosilteich (dieser Bereich folgt in Kürze) beschrieben. Der Teich aus Dichtungsmatten Einem findigen Teichbauer war das gleichmäßige Ausbreiten des pulvrigen Tonminerals zu umständlich und vielleicht auch zu unsicher. Deshalb hat er es zwischen zwei Vliese festgelegt und diese dann zum Abdichten genommen. Diese Teichdichtungsmatten brauchen nicht miteinander verbunden zu werden, eine Überlappung von 20 cm genügt schon. Ansonsten gilt dasselbe wie für die anderen “ökologischen” Teiche. Auch hier muss eine entsprechende Abdeckung erfolgen, die im Endeffekt auch ein Stärke zwischen 20 und 30 cm haben wird. Der Dichtolitteich Mit viel Lob wurde Dichtolit 1991 in den Handel gebracht. Es handelt sich hierbei um ein Gemisch aus ungefähr einem Drittel Tonmineralien mit hoher Quellfähigkeit und zwe Drittel feinverwittertes Gestein. Dadurch kann dieses Material gut geschüttet und verdichtet werden. Der Vorteil ist, Maschinen können darin nicht einsinken, deshalb kann Dichtolit mit Radladern oder Planierraupen eingebaut werden. Außerdem ist aufgrund des kleineren Tonanteils die Gefahr der Bildung Von Trockenrissen geringer. Wenn bei der Teichgestaltung Flexibilität gefordert wird, so ist mit Beton- oder Fertigteichen leider nichts zu machen. In diesem Fall muss auf ein gut formbares Material umgestiegen werden. So ungefähr seit den sechziger Jahren hat sich die Verwendung von Folie verstärkt eingebürgert. PVC-Folien sind zur Zeit das meist verwendete Teichbaumaterial welches viele gute Eigenschaften besitzt. Das war jedoch nicht immer so. In der Anfangszeit wurden meistens auch Baufolien verwendet, die oft für Tiere und Pflanzen schädliche Stoffe ausschieden und den Teichbesitzern dadurch großen Schaden bescherten. Man sollte also darauf achten die Teichfolien von seriösen Händlern zu beziehen welche Teichfolien anbieten die für den Teich- und Wasserbau konzipiert und frei von Schadstoffen sind. Lassen Sie sich bei ausgesprochen Billig-Angeboten eine schriftliche Garantie vom Verkäufer geben, welche die Unschädlichkeit der Folie garantieren. Oder verzichten Sie auf den Kauf.
PVC-Folien gibt es in verschiedenen Stärken. Angeboten werden Stärken von 0,5 mm über 0,8 mm und 1 mm bis zu 1,5 mm. Für eine Teichabdichtung kann schon eine 0,5 mm starke Folie ausreichend sein. Nur die Belastbarkeit einer solch dünnen Folie ist natürlich nicht so groß wie die einer stärkeren Teichfolie. Als günstigste Stärke einer Teichfolie hat sich die 1-mm-Folie bewährt. Bei extremen Belastungen kann die 1,5-mm-Folie eingesetzt werden. Auf die Folie sollte man dann noch ein Verbundsteinpflaster in ein Sandbett verlegen. Auf diese Weise gesicherte Folie ist auch mit Fahrzeugen befahrbar!. Teichfolien aus PVC können selbst verschweißt oder in fertiger Größe beim Fachhandel besetellt werden. Beim selber Schweißen beachten Sie bitte unbedingt die Gebrauchsanweisung!! PVC-Folien sind sehr haltbar. Erfahrungen liegen bis 20 Jahre vor, die ausgesprochen positiv sind. Problematisch wird es jedoch, wenn im Untergrund Öl, Bitumen, Gummiabrieb, Lösungsmittel oder deren Gase vorhanden sind. Da kann es zu Aufweichungen der Folie kommen. Aber in normalen Gartenböden sollten solche Stoffe sowieso nicht vorkommen. Dennoch hat es sich als günstig erwiesen, zwischen Folie und Untergrund eine Ausgleichsschicht von 5-10 cm Sand einzubringen. Dies Schütz Ihre Teichfolie nebenbei/zusätzlich vor spitzen oder großen kantigen Steinen die bei den Vorbereitungen übersehen wurden! PVC ist in letzter Zeit etwas in Verruf geraten, da Verarbeitung, Herstellung und Entsorgung nicht wirklich umweltfreundlich sind. Mit EPDM-Kautschuk und PE-Bahnen haben wir aber einen Ersatz, der in allem erheblich umweltfreundlicher ist. Beide werden für den Teichbau mit verschiedenen Stärken angeboten. Sie sind zwar umweltfreundlicher jedoch um bis zu 60% teurer als PVC-Folien. Während PE-Bahnen wenig flexibel sind, lassen sich EPDM-Bahnen sehr gut verlegen. Sie werden auch Handel konfektioniert angeboten und dürften die Folien der Zukunft sein. |
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